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Wertvolle Tipps - für ein entspanntes Wochenbett

Die 6 Wochen nach der Entbindung sind dafür da, sich auszuruhen und zu kuscheln. Da heutzutage nicht mehr das ganze Dorf mithilft, habe ich euch ein paar Tipps zusammen geschrieben, wie ihr euer Wochenbett entspannt genießen könnt. Kuschelt was das Zeug hält <3

 

  •      Kümmere dich zum Ende des 1. Trimenon um eine Nachsorge-Hebamme, die dich im Wochenbett betreut. Ihr kannst du alle aufkommenden Fragen stellen.
  •  Fülle alle Anträge, soweit es geht, bereits während der Schwangerschaft aus, sodass du diese nach der Geburt nur noch ergänzen musst.
  •      Denke daran, dass du unter bestimmten Voraussetzungen (weitere Kleinkinder im Haushalt, med. Indikation) auch eine Mütterpflegerin/Haushaltshilfe bei der Krankenkasse beantragen kannst.
  •    Mache dir Stillkugeln z.B. mit Hefe, welche die Milchbildung anregen und als energiereicher Snack dienen. Diese kannst du einfrieren und nach Bedarf portionsweise auftauen. Im Netz gibt es tolle Rezepte.
  •     Koche schon vorher größere Mengen und friere portionsweise für das Wochenbett ein. Super sind gesunde Mahlzeiten. Es gibt auch tolle Anbieter die dir extra für´s Wochenbett Kisten mit Mahlzeiten zuschicken, die du nur noch aufwärmen musst z.B. von Gesund und Mutter.
  •     Bereite gegen Ende der Schwangerschaft den Ort her, an dem ihr eure Wochenbettzeit verbringen werdet. Stelle ggf. das Beistellbett auf. Suche dir helle, frische Bettwäsche heraus.
  •    Ein kleines Tischchen neben eurem kuscheligen Lager, auf dem du Getränke, Snacks und Spucktücher ablegen kannst, ist super praktisch.
  •      Sorge für einen Vorrat an großen Binden für den Wochenbettfluss, der unterschiedlich stark sein und lange andauern kann
  •     Bespreche mit deinem Partner- oder mache dir selbst Gedanken, wie ihr/du euch/ dir das Wochenbett vorstellst. Wer kommt zu Besuch? (Denkt bitte an euch) Wie lange wird dein Partner Urlaub nehmen, wird er eventuell selbst Elternzeit beantragen können?
  •  Gerade im Frühwochenbett (1.-10.Tag) müsst ihr euch nun viel Ruhe gönnen und viel liegen. Diese Zeit solltet ihr mit kennenlernen und kuscheln verbringen.
  • Stimmungstiefe & Schwankungen sind völlig normal. Weinen und Reden sind Balsam für die Seele. Seid achtsam, falls die Stimmungstiefe längere Zeit anhalten, dann ist es wichtig, sich Hilfe und Unterstützung zu holen.
  •      Lerne unbedingt Hilfe anzunehmen und auch danach zu fragen. Euer Umfeld freut sich, euch unterstützen zu können.
  •    Helle Farben, Licht, Wärme & regelmäßiges Lüften verhelfen zu positiver Stimmung und regen die Glückshormon-Ausschüttung an.
  •       Lasse jeden Besuch etwas zu essen mitbringen.
  •      Kommuniziere offen mit deinem Partner; legt abends eine Gesprächsstunde ein.
  •      Lass dir regelmäßig die Bettwäsche wechseln.
  •      Handy & TV Konsum einschränken. Die Handystrahlen sind schädlich für euch.
  •       Durch das Stillen & Tragen des Babys kann sich dein Nacken schnell verspannen. Lass dich massieren.
  •      Versuche dich 2 Stunden am Tag auf den Bauch zu legen, das fördert die Rückbildung.
  •    Gebe dein Baby ruhig für eine gewisse Zeit (z.B. in einer Stillpause) in andere hütende Arme. In dieser Zeit kannst du in Ruhe duschen oder lesen. Mache etwas, was dir gut tut.
  •       Lasse dir von deiner Hebamme leichte Übungen zeigen, die deinen Kreislauf in Schwung bringen und die Rückbildung ankurbeln. Damit sind wirklich leichte Übungen gemeint!!!
  •    Führe ein Glückstagebuch, in welchem du die schönsten Momente notieren kannst. Dadurch erlebt man den Moment fast nochmal und wenn man es nach einiger Zeit wieder liest, spürt man das Gefühl noch ein Mal.
  •    Sei stolz auf dich und deine neue kleine Familie, höre auf dein Bauch-Gefühl und gönnt euch Ruhe & Nähe. Habt ein entspanntes Wochenbett <3

 

 

 

Kindersicherheit zuhause

Kleinkinder wissen nicht wo Gefahren lauern. Eine bunte Tablette, wird mit einer Schokolinse verwechselt, giftige Putzmittel haben lustige Sprühköpfe, jeder Hocker oder Stuhl wird bestiegen, man kommt überall heran. In Deutschland verletzen sich im Schnitt 1,7 Mio. Kinder unter 15 Jahren jährlich so schwer, dass sie ärztlich versorgt werden müssen. Ca. 19.000 darunter sind Vergiftungs-Unfälle. (Quelle: Unfallstatistiken Bundesarbeitergemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V.)

Man sollte versuchen, die Umgebung aus der Sicht des Kindes zu betrachten. Einfach auf den Boden setzen und sich alles in Ruhe ansehen. Giftige Dinge wie Medikamente oder Putzmittel, immer in obere, verschließbare Schränke räumen. Das Kind niemals tragen, wenn man mit heißen Flüssigkeiten hantiert. Und vor allem, immer achtsam sein und sein Kind im Auge behalten.

 

Hierzu ein toller Kurzfilm von Helsana in Zusammenarbeit mit der BFU "Fabians Welt"  

 

 

 

Baby Planner und schwangerschafts-Concierge was ist das?

Im November 2018 hatte ich ein tolles Interview mit Patricia von MeinSpatz in dem ich erkläre, was ich als Baby Planner und Schwangerschafts - Concierge eigentlich so mache und warum ich mich zur FamilienLotSin / Mütterpflegerin weiterbilde :) viel Spaß beim lesen -> zum Interview